Putenhaltung

 Jahreszyklus


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Jänner – Februar: Die Puten beginnen mit der ersten Mauser des Jahres. Dies mag zwar irritierend aussehen, ist für die Tiere aber völlig harmlos.

 


Februar – März: Die Balzzeit img_20161020_141402beginn. Die Hähne umgarnen mit geschlagenem Rad die Hennen. Grundsätzlich gibt es einen dominanten Hahn, mit welchen sich die Hennen paaren. Eine Paarung reicht aus um das gesamte Gelege zu befruchen (Paarung). Nach der erfolgreichen Paarung beginnt wenig später die Eiablage. In freier Wildbahn suchen sich die Hennen dazu ein gut verstecktes Plätzchen unter Bäumen oder Sträuchern. Da dies bei der Putenzucht mit Risiko verbunden ist, bieten wir ihnen eigens dafür konzipierte Brutmöglichkeiten an. Hierbei handelt es sich um verschließbaren Brutboxen, worin sie ihre Eier legen können, ohne Gefahr zu laufen, dass sie oder ihre Gelege, Opfer von Raubtieren werden.


März – September: Puten sind sehr hingebungsvolle Brüter, die bis zu 5 Mal pro Jahr brüten können. Ein durchschnittliches Gelege umfasst dabei 12 Eier. Diese kann die Henne noch gut bebrüten. Bei größeren Gelegen ist die Gefahr groß, dass einige Eier zu wenig wärme erhalten und so die Föten absterben.DSC_0109 Hat die Pute nun 28 Tage gebrütet, ist es schließlich so weit. Der Nachwuchs schlüpft allmählich. (Kunstbrut) Der Schlupfvorgang kann sich über 1-2 Tage ziehen (in speziellen Fällen auch länger). Die Henne bleibt während dieser Zeit grundsätzlich mit den Küken im Nest und verlässt dieses nur kurz um zu trinken oder zu fressen. Sind dann alle Küken geschlüpft, verlässt die Henne mit ihnen das Nest. In den ersten Lebenstagen (speziell am ersten) nehmen Puten noch sehr wenig Nahrung zu sich. Dies ist grundsätzlich kein Problem, da die Küken noch von ihrem (eingezogenem) Dottersack zehren. Puten haben einen etwas höheren Eiweiß-Bedarf als Hühner. Diesen decken sie hauptsächlich durch den Verzehr von Insekten und Samen. (Kükenaufzucht)DSC_0021

Die Henne führt die Jungtiere ca. 6-7 Wochen lang, bis diese größtenteils eingefiedert sind und nachts selbstständig aufbäumen können. Danach beginnt die Henne allmählich wieder damit, Eier zu legen und erneut zu brüten. Dieser Rhythmus kann sich bis in den Spätherbst durchziehen.


September – Oktober: Es findet wieder eine Mauser statt. Die Puten erhalten nun ihr Wintergefieder.


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